03.05.2018

Viel Erfolg und gutes Gelingen


Was macht eigentlich Erfolg aus? Der eine legt größten Wert auf Anerkennung, die andere auf ein üppiges Gehalt, ein dritter vielleicht auf Popularität. Definiert man seinen Erfolg an persönlichen Stärken oder nimmt man sich Vorbilder, vielleicht sogar Idole, um ihnen nachzueifern? Lässt sich Erfolg überhaupt allgemein definieren oder in eine Formel fassen? Ich glaube, dass das Gefühl erfolgreich zu sein genauso individuell empfunden wird, wie Zufriedenheit - ganz nach den Maßstäben, die wir uns selbst setzen.

Natürlich kann man Bill Gates oder Christine Lagarde als Messlatte nehmen. Dass jemand in diese Sphären vordringt ist aber eher unwahrscheinlich. Ist man deshalb nicht erfolgreich? Sogar ein Versager? Ist es unabdingbar reich und berühmt oder ein großartiger Visionär und Erfinder zu sein, um sich erfolgreich zu nennen? Das möge jeder für sich selbst entscheiden. Ich glaube allerdings, dass es sinnvoller ist, sich realistische Ziele und Maßstäbe zu setzen. Wenn man diese mit Leidenschaft und Beharrlichkeit verfolgt, schafft man es in der Regel auch, sie zu erreichen und kann sich dann mit Recht als erfolgreich bezeichnen - auch ohne in einem "Forbes"-Ranking verzeichnet zu sein - und sich dann im nächsten Schritt die eigene Messlatte ein bisschen höher legen.

Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.
Sokrates (470 - 399 v. Chr)

wird der griechische Philosoph Sokrates zitiert. Ein, wie ich finde, gutes Lebensmotto, das einen letztendlich hilft erfolgreich zu sein. Denn wenn uns etwas gut gelingt, sei es eine anstehende Analyse, ein neues Projekt, die bevorstehende Bachelorarbeit, der nächste Schritt auf der Karriereleiter oder auch die vielen kleinen Dinge im Alltag, wird dies in der Regel auch als Erfolg gewertet. Von Kollegen, unserem persönlichen Umfeld und auch - und das ist noch viel wichtiger - von uns selbst.

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Autor: Anke Fähnrich


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