15.11.2018

Wer nicht wagt hat schon verloren!


Manche Dinge wollen einfach nicht so funktionieren, wie man sich das wünscht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Von mangelnder Vorbereitung über schlechte Arbeitsbedingungen bis zu unbekannten, weil noch nicht erforschten Gründen - Misserfolge machen uns immer wieder zu schaffen.

Nun, die selbstverschuldeten Gründe kann man relativ leicht abstellen, indem man besser lernt, mehr trainiert oder die Dinge im Vorfeld gründlicher prüft und vorbereitet. Schwieriger ist es, widrigen Umstände wie beispielsweise einer veraltete Labor-Ausstattung oder finanziellen Engpässen im Budget zu begegnen. Hier braucht es Durchhaltevermögen und langen Atem bei Verhandlungen mit den Geld- und Ressourcengebern.

Arbeitet man in der Forschung und Entwicklung, so braucht es oftmals eine ausgeprägte Hartnäckigkeit, da Neues in vielen Fällen nur durch Trial and Error entstehen kann. So soll beispielsweise Thomas Alva Edison mehrere Tausend Glühfäden ausprobiert haben, bis einer gefunden war, der lange genug brannte, um die Glühbirne effektiv nutzbar zu machen.

"Nicht aufgeben" ist daher das Mantra der Forschenden, sollte uns aber auch in alltäglichen Situationen begleiten gemäß dem Motto des britischen Politikers Edward Wood, auch bekannt als Lord Halifax, der gesagt haben soll:

Es gibt nichts, das man mit dem dritten Anlauf nicht meistern könnte.
Edward Wood (1881-1959)
Und selbst wenn das eigentliche Ziel nicht erreicht werden kann: auch aus vermeintlichen Misserfolgen kann manchmal Nutzen gezogen werden. Aus diesem Grund haben Studenten der Mainzer Universität vor einigen Jahren das Journal of Unsolved Questions ins Leben gerufen. Darin werden ausschließlich Misserfolge und ungelöste Probleme publiziert. So können andere Wissenschaftler davon profitieren und sich möglicherweise unnötige Experimente sparen.

» Journal of Unsolved Questions

» Ratschläge: Niemals aufgeben

» Über Lord Halifx

Autor: Anke Fähnrich


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