13.09.2018

Sind Ihre Passwörter sicher?


Wir alle geben tägliche an vielen Stellen Passwörter, Codes, TANs ein, um Zugang zum Firmengelände, unserem Arbeits-PC, unser Mobiltelefon, dem Messrechner im Labor unser Mailpostfach, unseren Account bei unseren bevorzugten Sozialen Netzwerken oder unserem Bankkonto zu erhalten, wobei man die Liste beliebig fortsetzen könnte. Bisher hat sich noch kein anderes System der Identitätsfeststellung durchgesetzt, obwohl es Alternativen wie Fingerabdruck- oder Iris-Scanner ja durchaus schon gibt.

Aber wie soll man sich um alles in der Welt die ganzen Passwörter und Codes merken, die oft auch noch unterschiedlichen Vorgaben wie Zeichenzahl, Sonderzeichen, Großschreibung genügen müssen? Schließlich soll man ja auch nicht das gleiche Passwort für verschiedene Logins benutzen.

Im Internet kursieren allerlei Ratschläge und Hilfestellungen, wie man diese scheinbar unlösbare Aufgabe bewältigen kann. Die Realität sieht leider anderes aus, wie die regelmäßig publizierten Listen von Lieblingspasswörtern beweisen. Da tauchen dann, je nach geforderter Zeichenzahl, solche Knaller wie "123456", "hallo", "hallo123" oder "passwort" auf. Wobei auch der Name des Partners, der Kinder oder der Katze nur wenig besser sind, um unbefugte Zugriffe auf ein Konto zu vermeiden. Aber dieser kann gravierende Folgen bis hin zum Identitätsklau haben, wenn es keine zusätzliche Sicherung wie eine TAN, einen Bestätigungscode per Mail oder andere Vorkehrungen gibt.

Der Technik-Blogger Chris Pirillo, Gründer und CEO von LockerGnome, Inc., einem Netzwerk von Blogs, Online-Foren und Communities, hat etwas flapsig formuliert, dass jeder bei der Passwortwahl immer an die unangenehmen Folgen denken sollte, die ein Hack haben könnte:

Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen.
Christopher Joseph Pirillo (*1973)

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Autor: Dr. Torsten Beyer


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