20.12.2017

Im neuen Jahr wird alles anders ... vielleicht


Der Jahreswechsel - die meisten fassen um diese Zeit neue gute Vorsätze oder nehmen sich vor die guten Vorsätze, die für das vergangene Jahr gefasst wurden, im neuen Jahr nun doch endlich umzusetzen. Die TOP 10-Listen der guten Vorsätze der letzten Jahre unterscheiden sich dementsprechend auch nur marginal: Weniger Stress, mehr Zeit für mich und andere, mehr Bewegung und gesündere Ernährung stehen seit Jahren an oberster Stelle.

Meist sind die guten Vorsätze bereits Ende der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres unter einem Haufen Alltag verschwunden. Oft findet man sie gegen Ende des Jahres wieder, dann, wenn man wieder von einem besinnlichen Event zum nächsten hetzt und sich die vielen Weihnachtsfeiern bereits auf der Waage niederschlagen.

Ungeachtet der doch eigentlich niederschmetternden Erkenntnis, dass die guten Vorsätze auch in diesem Jahr wieder vergeblich gefasst wurden, sollte man nicht aufhören sich etwas vorzunehmen, denn gute Vorsätze dienen schließlich auch als Motivation. Der Unternehmer Henry Ford drückt es folgendermaßen aus:

Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.
Henry Ford (1863-1947)
Gehen wir also ungebremst ins neue Jahr: Voller guter Vorsätze, fest entschlossen, sie diesmal wirklich umzusetzen. Vielleicht nehmen wir uns für das kommende Jahr einfach mal den Vorsatz, unsere guten Vorsätze für kürzere Zeiteinheiten, aber dafür häufiger zu fassen: "Morgen mache ich mir keinen Stress.", "Am Wochenende lasse ich das Auto stehen und fahre mit dem Fahrrad.", "Nächste Woche nehme ich mir mehr Zeit für meine Freunde und mich selbst." Möglicherweise haben wir so mehr Erfolg sie umzusetzen, und selbst wenn uns nur ein Teil dessen gelingt, was wir uns vorgenommen haben... es ist uns gelungen.

» "Gute Vorsätze 2016-2018" (Pressemeldung der DAK)

Autor: Anke Fähnrich


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