13.06.2017

Dienstbesprechung: Montag, 9.30 Uhr


Viele von uns müssen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit Meetings verbringen. Kommunikation zwischen Kollegen und Abteilungen ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander und erfolgreiche Geschäfte. Sich über weitere Vorgehensweisen kurzzuschließen, Ergebnisse abzugleichen und neue Ziele festzulegen ist die Grundlage für effektives Handeln.

Oft wird gute Kommunikation aber mit umfangreichen Monologen verwechselt. Selbstbeweihräucherung (vermeintlich) erfolgreicher Kollegen, das wiederholte Aufzählen altbekannter Missstände ohne Lösungsansätze aufzuzeigen oder langatmiges Verkaufen gemeinschaftlich erbrachter Ergebnisse als die eigene Leistung sind mehr als ärgerlich aber oftmals beherrschender Inhalt geschäftlicher Treffen. Hat man das Glück, einen fähigen Moderator in der Runde sitzen zu haben, gelingt es manchmal, das Meeting wieder in fruchtbare Bahnen zu lenken. Aber ich habe deutlich öfter erlebt, dass sich solche Sitzungen zu einem Jahrmarkt der Eitelkeiten entwickelten und unterm Strich kein brauchbares Ergebnis aus dem Meeting mitgenommen werden konnte.

Es gibt zahlreiche Blogs oder Karriereseiten, mit mehr oder weniger sinnvollen Tipps wie ein Meeting effektiv durchgeführt werden sollte. Theoretisch ist also alles klar.... leider klappt das in der Praxis nur selten, wie die Erfahrung immer wieder zeigt.

Vielleicht sollte man, statt sich still zu ärgern, dass man wieder Arbeitszeit durch einem sinnlosen Pflichttermin vergeuden musste, den bekannten griechischen Philosophen und Mathematiker Pythagoras zitieren:

Man soll schweigen, oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.
Pythagoras (570 - 500 v. Chr.)

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Autor: Anke Fähnrich


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