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02.05.2007

Forschungsförderung: Fachhochschulen leisten angewandte Spitzenforschung


Frühzeitige Hochwasserwarnungen durch ein Sensorsystem, das die Feuchtigkeit im Boden misst. Leuchtende Kleidungsstücke, die auch als Bildschirm dienen. Oder wirksame Lebensmittelkontrollen durch Biosensoren, die Schadstoffe erkennen. Diese Projekte sind Beispiele für Innovationen aus der Zusammenarbeit von Fachhochschulen und regionalen Unternehmen, die 2007 im Rahmen des Förderprogramms "FHprofUnd" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.

In der Förderrunde 2007 finanziert das BMBF über 100 Projekte mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren und einem Gesamtvolumen von rund 23 Millionen Euro. Schwerpunkt des Programms ist die Förderung von innovativen und anwendungsbezogenen Verbundvorhaben der Fachhochschulen mit Unternehmen, vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen in der Region. Insbesondere in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaft arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen, wodurch das Know-how beider Seiten schnell in Innovationen und vor allem in Produkte fließen kann. Das BMBF will deshalb die Mittel für die Forschung an Fachhochschulen bis 2008 verdreifachen auf jährlich 30 Millionen Euro.

Weitere Programme im Rahmen der Forschungsförderung an Fachhochschulen richten sich beispielsweise an den Ingenieurnachwuchs. Mit "ING-Nachwuchs" will das BMBF die Kompetenzen der Fachhochschulen in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung und Lehre nutzen. Mit dem Programm "Profil NT" soll vor allem die erfolgreiche Beteiligung von Fachhochschulen in den themenorientierten Fachprogrammen des BMBF nachhaltiger ausgestaltet werden.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)




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