20.07.2005
Wie lassen sich Biochips schnell, label-frei und mit hoher Empfindlichkeit auslesen?
Die Detektion von Biochips oder Biosensorarrays ist gewiss kein grundlegend neues Gebiet. Immunoarrays und DNA-Chips sind seit Jahren Routine. Die Detektion der biochemischen Wechselwirkungen wird zum Beispiel elektrochemisch oder mittels Fluoreszenzmarker vorgenommen. Diese Methoden sind zwar sehr sensitiv, stoßen aber mit den Anforderungen neuer Biosensorarrays schnell an ihre Grenzen.
Insbesondere unter dem Blickwinkel von Proteomics werden Detektionsmethoden benötigt, die weder eine Labelung erfordern noch Rückwirkungen auf die Moleküle zeigen. Diese Forderungen, kombiniert mit einer schnellen und parallelen Detektion, werden von optischen Methoden bestens erfüllt. Aufgrund ihrer hohen Sensitivität sind interferometrische und resonanzspektroskopische Verfahren besonders geeignet. Im Folgenden soll die Oberflächenplasmonen-Resonanz als eine Methode für das Lesen von Biochips vorgestellt werden.
Quelle: Aktuelle Wochenschau
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