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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.01.2005

Eurofins wird größtes Dioxinanalyse-Labor weltweit


Eurofins hat ERGO (Hamburg) übernommen, eines der größten und renommiertesten Dioxinanalyse-Laboratorien in Deutschland. ERGO hat eine internationale Reputation besonders für die Dioxinanalyse von Lebensmitteln und biologischen Proben im unteren Konzentrationsbereich. ERGO erwirtschaftet einen Umsatz von über € 2 Millionen pro Jahr.

Durch diese Akquisition festigt Eurofins seine Marktposition und wird Weltmarktführer in der Probennahme und Analytik von Dioxinen. Gemeinsam mit der GfA, Ökometric und der MPU führt die Gruppe nunmehr über 15,000 Untersuchungen pro Jahr auf Dioxine und Furane durch. Die Proben werden an 3 Standorten mittels 15 hochauflösender GC/MS-Kopplungen analysiert. Führende Nahrungs- und Futtermittelhersteller, die chemische Industrie, Stahlproduzenten, Energieversorger und Abfallverwerter aus 40 Ländern bringen der Gruppe ihr Vertrauen entgegen. Eurofins hält dabei alle wichtigen Akkreditierungen (ISO 17025) und länderspezifischen Zulassungen für Dioxinprobennahme und -analytik, u.a. in Deutschland, Belgien, Luxemburg und Frankreich. Eurofins ist nicht nur das weltweit größte Dioxinanalyse-Labor, sondern auch führend in der Forschung und bei der Entwicklung neuer Analysemethoden, so auch für bromierte Dioxine, gemischt-halogenierte Dioxine und sogenannte bromierte Flammschutzmittel.

Eurofins Expertise und Erfolge in Forschung und Entwicklung spiegeln sich in mehr als 260 wissenschaftlichen Publikationen wider. Die Intensiven F & E-Aktivitäten ermöglichten dabei sowohl die Weiterentwicklung analytischer Methoden, als auch die Implementierung eines hocheffektiven Durchsatzes bei außerordentlicher Präzision. Das analytische Portfolio des Eurofins Kompetenz-Zentrums für Dioxine und andere POPs (Persistent Organic Pollutants) vereinigt auf diese Weise Probenahme und Analyse der meist diskutierten und ubiquitären, toxischen Spurenkomponenten, die die menschliche Gesundheit bereits in Konzentrationen im Nanogramm- und Picogramm-Bereich (10-9 - 10-12 g) gefährden können.

Die Analytik von Dioxinen und Furanen erfordert modernste Technologie, um Ultraspurenkonzentrationen dieser persistenten organischen Schadstoffe (POPs) detektieren zu können. Da bereits sehr geringe Mengen die menschliche und tierische Gesundheit gefährden können, hat die Europäische Gemeinschaft eine konsequente Begrenzung der maximal zulässigen Konzentrationen festgelegt. Die Skandale der jüngsten Vergangenheit, bei Kartoffelschalen (Niederlande) und Eiern (Deutschland) bestätigen wieder die Notwendigkeit zur regelmäßigen Überwachung und präzisen Analyse.

Quelle: Eurofins Scientific



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