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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.03.2004

Hohes Forschungspotenzial in der Medizinischen Chemie


Der medizinische Fortschritt ist in den letzten Jahren vor allem auf neuen Erkenntnissen auf molekularer Ebene gegründet. Je besser es gelingt, die molekularen Strukturen und Mechanismen auf biologischer Ebene zu entschlüsseln, desto zielgerichteter kann man in der Medikamentenentwicklung vorgehen. Einige derzeitige Forschungsschwerpunkte in der medizinischen Chemie zeigt eine gemeinsame Tagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) vom 15. bis 17. März in Erlangen auf.

Auf der Tagung, die von den Fachgruppen Medizinische Chemie der GDCh und der DPhG organisiert wird, stehen GPCR und die strukturbasierte Wirkstoffentwicklung in den 25 Vorträgen im Vordergrund. Die Forschungsarbeiten reichen von der grundlagenorientierten strukturbiologischen und biochemischen Charakterisierung der G-Protein gekoppelten Rezeptoren bis hin zur anwendungsorientierten Auffindung neuer Wirkstoffkandidaten.Die Tagung verdeutlicht, dass für die Pharmaforschung die enge Vernetzung der akademischen und angewandten Forschung von zentraler Bedeutung ist und widerlegt die in jüngster Zeit aufkommende Behauptung, in der Pharmaforschung gäbe es nur noch limitiertes Innovationspotenzial.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)




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