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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

06.01.2004

Neue Einteilung der Untersuchungsarten im Bereich Medizinische Laboratoriumsdiagnostik


Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit der Zuordnung von Untersuchungsverfahren zu den vordefinierten Untersuchungsarten kam, gibt es nun eine vom Sektorkomitee Medizinische Laboratoriumsdiagnostik verabschiedete neue "praxisnähere" Einteilung.

Um den Laboratorien die Zuordnung zu erleichtern, erfolgt zuerst eine Zuordnung der Untersuchungsverfahren zu "Untersuchungsgebieten". Als "Untersuchungsgebiete" sind bisher definiert:

  • Klinische Chemie (inkl. Hämatologie, Hämostaseologie)
  • Immunologie (inkl. Allergologie, Immungenetik, Immunhämatologie)
  • Mikrobiologie (inkl. Bakteriologie, Mykologie, Parasitologie, Infektionsserologie, Molekularbiologie)
  • Virologie (inkl. Infektionsserologie, Molekularbiologie)
  • Humangenetik (Molekulare Humangenetik, Zytogenetik, Tumorzytogenetik)
  • Pathologie (inkl. Neuropathologie, Histologie, Cytologie)
  • Transfusionsmedizin (inkl. Blutgruppenserologie, Transfusionsserologie)
  • Krankenhaushygiene

Innerhalb dieser "Untersuchungsgebiete" werden die Untersuchungsverfahren dann den vordefinierten Untersuchungsarten (s. Liste der Untersuchungsarten) zugeordnet.

Diese Listen dienen als Grundlage der Begutachtung. Aus ihnen wird auch die Anlage zur Akkreditierungsurkunde erstellt.

Auch weiterhin gilt diese Einteilung nur für Untersuchungsverfahren, die der Patientendiagnostik dienen. Für Untersuchungsverfahren zu anderen Zwecken (z.B. Untersuchung von Trinkwasser und anderen Lebensmitteln, Untersuchungen im Rahmen der Arbeits- und Umweltmedizin) gelten wie in der Vergangenheit die Einteilungen der jeweiligen Bereiche (z.B. Chemie, Biologie).

Vollständiger Artikel

Quelle: DACH GmbH



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