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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.07.2003

"ChemCard" - Kostenloser nützlicher Spickzettel für Schüler herausgegeben


Oktettregel - was war das noch gleich? Was ist Elektrolyse? Wie löst sich Salz in Wasser? So mancher Schüler hat sich schon einmal einen "Spickzettel" gewünscht, wenn es in Unterricht oder Klausur um chemische Formeln und Vorgänge geht. Einen solchen Spickzettel hat das Forschungszentrum Jülich zum "Jahr der Chemie" herausgegeben. Die Nachfrage danach war so überwältigend, dass die "ChemCard" - so heißt die Faltkarte - jetzt in großer Zahl nachgedruckt wurde.

Zusammengefaltet ist die so genannte "ChemCard" nicht größer als eine Scheckkarte und passt so in jede Hosentasche. Ihr volles Potenzial entfaltet die Karte im wahrsten Sinn des Wortes in Originalgröße. Auf zwei Seiten - größer als DIN A 4 - enthält sie zahlreiche nützliche Informationen, Grafiken und Tabellen. Die Themen umfassen den Aggregatzustand von Stoffen, Stofftrennung, den Aufbau der Atome und das Periodensystem der Elemente ebenso wie chemische Bindung, Löslichkeit, chemische Reaktionen und Elektrochemie, wie sie zum Beispiel in der zukunftsweisenden Brennstoffzelle genutzt wird.

Neben diesem Schulstoff enthält die ChemCard interessante Informationen über aktuelle Jülicher Forschungsarbeiten. Beschrieben werden die Komponenten einer Brennstoffzelle und die Prozesse, die darin ablaufen, aber auch die unterschiedlichen Typen von Brennstoffzellen, wie sie im Forschungszentrum Jülich entwickelt werden: die Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC = Solid Oxide Fuel Cell) und die Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC). Die "Weiche Materie", eine junge Forschungsdisziplin, in der Chemiker, Biologen und Physiker Hand in Hand arbeiten, wird ebenfalls präsentiert.

Die "ChemCard" wurde von der Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Engels-Verlag Lindlar zum "Jahr der Chemie" entwickelt und in großer Stückzahl gedruckt. Sie wird kostenlos verteilt und kann künftig für Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Hilfe sein.

Quelle: Forschungszentrum Jülich




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