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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

09.07.2003

Richtlinie VDI 2468 Blatt 7 und 8 (Entwurf): Messen gasförmiger Immissionen – Messen von Peroxiacetylnitrat


Das Blatt 7 der Richtlinie VDI 2468 beschreibt ein direktes gaschromatographisches Messverfahren zur Bestimmung von PAN in der Außenluft. Das Verfahren ist anwendbar für die Bestimmung von PAN-Konzentrationen im Bereich von 0,05 ppb bis 50 ppb. Die Nachweisgrenze liegt bei 0,05 ppb.

Das Blatt 8 beschreibt ein dynamisches Verfahren zum Erzeugen von PAN-Prüfgasen mit Konzentrationen im Bereich von einigen ppb, d. h. den für Immissionsmessungen relevanten Bereich. Das Verfahren beruht auf der Permeation von Aceton in einen Trägergasstrom, der anschließenden photolytischen Spaltung der Acetonmoleküle und der Umsetzung der dabei gebildeten Peroxiacetylradikale mit Stickstoffmonoxid zu PAN.

Die Richtlinienblätter sind die Überarbeitungen der Ausgaben von 1985, mit denen erstmals für das im Zusammenhang mit der Erforschung des Photosmogs interessant gewordene PAN ein standardisiertes Messverfahren bereitgestellt wurde.

Peroxiacetylnitrat (PAN) entsteht in der Atmosphäre bei der photochemischen Oxidation von Nichtmethan-Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Stickstoffdioxid. Weil dies die einzige Quelle für PAN ist, stellt es im Prinzip einen besseren Indikator für photochemische Luftverschmutzung dar als Ozon, das unter anderem auch durch Transport aus der Stratosphäre in die Troposphäre gelangt.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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