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Thema: Frage zu Extraktion/Derivatisierung für GC in Einmal-Kunststoffgefäßen

Autor(in): Simon am 08. Juni 2009 um 16:11:10

Hallo Forumsbesucher,

ich bin GC-Anwender und habe seit einiger Zeit Probleme mit schnell nachlassender Trennleistung der GC-Säulen und Detektionsprobleme mit Alkoholen und Aminen.
Nach einigen Wirrungen habe ich herausgefunden, dass unsere Kunststoffreaktionsgefäße ("Eppis", aber nicht original) nicht unbedingt lösungsmittelresistent sind. Ethylacetat, Dichlormethan, MTBE und auch Cyclohexan lösen aus dem Gefäß nennenswerte Mengen an (Polymer? Weichmacher? was-auch-immer), welches nach Eintrocknen mal mehr, mal weniger als weißlicher Rückstand verbleibt. Die Lösungsmittel selber enthalten diese Verbindung(en) natürlich nicht. Meine Vermutung ist nun, dass die Probenvorbereitung auf Dauer soviel (Polymer ?) auf die GC-Säule aufträgt, dass diese darunter sichtbar leidet.

Meine Frage: Das Extrahieren und Derivatisieren in diesen Einmal-Gefäßen ist schon wegen der geringen Volumina und der Möglichkeit zu Zentrifugieren sehr angenehm. Habt ihr alternativ Ideen zur Extraktion/Derivatisation kleiner Mengen wässriger Proben, oder kennt ihr recht lösungsmittelfeste Gefäße? Danke!

Viele Grüße,

Simon




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