Unsere Seite auf

Diskussionsforum zu allen Fragen in Labor und Analytik


Thema: Re: Vergleich von Kalibrierfunktionen

Autor(in): Stefan am 30. November 2007 um 14:27:53

Antwort auf: Vergleich von Kalibrierfunktionen eingetragen von Gregor am 22. November 2007 um 08:47:35

Hallo Gregor,
in Anlehnung an DIN Norm 38402 T51 und 32645 kannst Du 6 Datenpaare auswerten (also die Mittelwerte deiner Wiederholmessungen).
Beim Auswerten von 21 Datenpaaren in Excel sollte die Steigung NICHT wesentlich unterschiedlich sein (nur die Vertrauensbereiche sind schmaler).
Evtl. Unterschiede der numerischen Ergebnisse sind in jedem Fall kleiner als die Standardfehler der Steigung und des Achsenabschnittes.
Wenn Du also nicht allzu schlechte Kalibrierdaten hast, ist entweder die Gerätesoftware oder Deine Excel-Rechnung fehlerhaft.

Dazu ein Tipp: Tatsächlich gibt es in Excel ein paar Schwierigkeiten. Verschiedene Funktionen sind hier nicht allzu empfehlenswert. Das weit verbreitete Auswerten von Steigung und Achsenabschnitt in der Grafik kann u.U. (das hängt von deinem PC, und Software-Konfiguration ab) zu falschen Steigungen und Achsenabschnitten führen.
Am zuverlässigsten ist =RGP(y-werte,x-Werte,wahr,wahr).
Falls Du es mit einer Software mit Deinen Daten ausprobieren willst, gibt es bei uns (www.qmbalance.com) ProControl als Pobierversion (für 14-Tage Vollversion, ohne Handbuch, auf Bestellung sofort per e-mail, Kostenfrei, ohne jeden Haken, ohne Verpflichtung). Das Programm läuft auf nahezu jedem Excel am Markt (außer 5.0).
Viel Erfolg

p.s. Die Gewichtung in Geräten mit 1/x ist NICHT sehr empfehlenswert, weil meist nicht wesentlich andere Ergebnisse herauskommen oder aber - was erheblich unerfreulicher ist - einfach falsche Ergebnisse vorgegaukelt werden.
(Stichwort: Varianzenhomogenität, dazu findet sich auch auf unseren Web-Seiten ein Artikel)




Abonnieren:

Empfehlen: