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Thema: Re: Re: Re: TOC-Best. nach DIN EN 13137, Verfahren B

Autor(in): MR am 27. September 2007 um 08:28:59

Antwort auf: Re: Re: TOC-Best. nach DIN EN 13137, Verfahren B eingetragen von Markus am 21. September 2007 um 20:30:58

hi zurück.

Drum - so getrübt ist doch mein Erinnerungsvermögen an die Norm noch nicht.

Zunächst einmal:
In meinem Labor bevorzugen wir die Differenzmethode, also Verfahren A. Diese hat folgende Vorteile:
- man kann zunächst den TC bestimmen und muss nicht mit Säure rumpanschen, deren Dämpfe nur zu oft den IR-Detektor beschädigen
- Phoshorsäure kann mit (Calcium-)Carbonaten zu Einschlüssen führen = zu niedrige C-Werte
- bei zu hohen IC-Anteilen (also i.a. Carbonaten) bekommt man homogenere Messdaten, wenn man das anorganische C in einem Ausrührtopf mit Säure bei ca. 80 °C austreibt und dass CO2 über einen TIC-Detektor führt.
Differenz TC-TIC ist dann TOC

Vielleicht hilft noch folgender Trick (wenn man sich den TIC sparen will, der aber die Lebensdauer des Gerätes verlängert):
unter Abschnitt 10.1b wird geglühtes Al203 erwähnt. Dieses ist immer dann das Mittel der Wahl, wenn man den TOC *verdünnen* will, Proben trocknen oder einfach homogener mahlen will.
Ich würde das mal zusetzen. Evtl. lassen sich dann auch die Ergebnisse reproduzierbarer gestalten.

Gruß ...MR




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