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Thema: Re: Gülleanalyse

Autor(in): Forster Peter am 06. Februar 2007 um 13:31:45

Antwort auf: Gülleanalyse eingetragen von Christoph am 25. Januar 2007 um 09:30:57

Lieber Christoph V.,

Fürwahr ein anrüchiges Thema!

In Ihrem "Güllenfall" würde ich mich am ehesten an die Farbstoff-Produktion und an die Plastik-Produktion "anlehnen"!
ABER bitte in einer ANGEPASSTEN Umgebung, - diese nennt man Kapelle.
Gemeint ist natürlich eine "Labor-Kapelle", oder Neudeutsch: ein Abzug!

1.) Trockengehalt (Farbstoffe):
Dafür gibt es sogenannte Trockenwaagen. Das sind Waagen mit einer eingebauten IR-Lampe und einer Skala, welche automatisch den aktuellen Trockengehalt anzeigen.
Vorgehen:
a) Kleine Wegwerfalluminiumschale auflegen und Tarieren.
b) Annähernd 5.0 Gramm einwägen und Starten.
c) Warten bis Anzeigekonstanz, ungefähr 30 Minuten.

2.) Viskosität (Plastik-Produktion):
Hiefür verwendet man Trichter, welche Schmelztrichter oder Viskositätstrichter genannt werden. Einfach einen mit genügend kleiner Öffnung wählen!
Vorgehen: (Benötigt natürlich eine einmalige Kalibrierung!)
a) Gülle leicht auf/umrühren. Verhindert Thixotropie!
b) Trichter mit äh.. Gülle füllen.
c) Auslaufzeit bestimmen von vorgegebener Marke bis Ende/"zweiter Marke".
d) Viskosität errechnen.
e) Bitte spülen, wie beim WC!!

Ich hoffe dies möge dienlich sein.
Freundliche Grüsse

Peter Forster.




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