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Diskussionsforum zu allen Fragen in Labor und Analytik


Thema: Re: Retentionszeitverschiebungen

Autor(in): J. Schuhmacher am 22. Mai 2006 um 13:13:49

Antwort auf: Retentionszeitverschiebungen eingetragen von Urte am 08. März 2006 um 16:02:19

Warum wird mit drei Pumpen gearbeitet? Ändert sich die Zusammensetzung (gradient) während der Laufzeit des Chromatogrammes? Oder ist es eine isokratische Methode - Dann empfehle ich eine Mischung der drei Komponenten herzustellen und nur mit einer Pumpe zu fahren. Hexan neigt zu "Entgasungen", d.h. beim Ansaugen der Pumpe entsteht ein Unterdruck in der Kapillare. Dadurch entsteht eine Hexan-Blase, die die gleiche Wirkung erziehlt wie eine Luftblase im System - keine Förderung von Hexan. Dadurch mehr Propanol und somit kürzere RT. Diesen Effekt kann man auch durch Ersatz des Hexans durch Heptan sehr stark verringern (verbessert auch den Arbeitsschutz! im Labor). Chromatographisch ändert sich meist nichts bei diesem Austausch.




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