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Thema: Re: Re: Re: TOC-Bestimmung: welches Gerät?

Autor(in): Gerold Kraschon am 21. Januar 2005 um 08:13:35

on 21. Januar 2005 um 08:13:35

Antwort auf: Re: Re: TOC-Bestimmung: welches Gerät? eingetragen von Anita am 11. Januar 2005 um 13:50:14

Hallo Anita,

da ich nicht jeden Tag ins Forum schaue, kommt erst jetzt eine Antwort.
Wir verwenden ein Gerät aus Jena. Allerdings ohne Sampler, da wir nicht so viele Proben bearbeiten. Anfangs gabĀ“s mal Ärger mit dem Umschaltventil, was auf Garantie getauscht wurde. Etwas nerviger war die Software, die aber in der vierten oder fünften Version jetzt stabil läuft. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Gut zugängliche Hauptkomponenten, sehr stabile Kalibration und kompetenter Support. Allerdings sind die Ersatzteilpreise gesalzen. Dem kann man sich aber teilweise durch auftun anderer Quellen entziehen.
Wir untersuchen meist Trink- oder (Tiefen-)Grundwasser mit gehalten zwischen 0,5 und 1,5 mg/l im NPOC-Modus. Die Streuung der Einzelwerte ist gering. Durch das Ausblasen wird ja auch eine gute Homogenisierung errreicht. Bei Brack- oder Abwasser die wir seltener untersuchen arbeiten wir mit der Differenzmethode, auch ohne Probleme. Ringversuche bezüglich TC, TIC, TOC im Konzentrationsbereich von Abwasser haben wir bisher immer bestanden.
POC haben wir noch nicht untersucht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man eine Methode konfigurieren könnte, wenn man die Phosphorsäure für den TIC abklemmt. Aber wie gesagt, noch keine Erfahrung. Die Leute aus Jena bieten mittlerweile verschiedenste Zusatzmodule an (Feststoff, Chlor etc.) Vielleicht haben die für Euch auch eine Lösung.

Gruß
G. Kraschon



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