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Thema: Bestimmung des Vinylacetat-Gehalts von Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren

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Autor(in): anonym am 13.09.2012 um 15:59:26

Hallo,
es gibt diverse Methoden zur Bestimmung des Vinylacetatgehaltes in Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren:

1) IR-Spektroskopisches Verfahren (DIN 53742) - Es fehlen zertifizierte Vergleichsproben um eine Kalibriergerade aufstellen zu können.

2) Bestimmung des Chloridgehaltes nach Veraschen, Berechnung des Vinylchloridgehaltes und durch Differenzbildung die Berechnung des Viynlacetatgehaltes. - Dieses Verfahren eignet sich für Produkte, die zu 100% aus Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren bestehen. Unsere Produkte enthalten u.a. Maleinsäure mit unterschiedlichen Gehalten.

3) Durch Verseifung mit alkoholischer Kalilauge-Maßlösung und Ausfällung des Polymers mittels Alkohol. Die nicht verbrauchte Lauge wird mit Salzsäuremaßlösung unter potentiometrischer Indikation zurück titriert. Prinzipiell scheint diese Methode zu funktionieren. Aber aufgrund der stark schwankenden Analysenwerte gehen wir von einem methodischen Fehler aus.

Kennt jemand diese letzte Analysenmethode zur Bestimmung des Vinylacetatgehaltes und weiß, worauf man bei dieser Bestimmungsmethode achten muss?

Kennt jemand eine andere, direkte Methode zur Bestimmung des Vinylacetatgehaltes?

Für konstruktive Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß
F.Matussek

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