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Thema: Re: Re: Polymerabtrennung mit SPE

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Autor(in): Dr. Christian Dauwe am 15.10.2010 um 15:58:42

Antwort auf: Re: Polymerabtrennung mit SPE eingetragen von Dr. Ute Beyer am 02.10.2010 um 17:21:03

Hallo,

die Antwort zur Frage nach der SPE-Methode zur Abtrennung kleinerer Moleküle z. B. Alkaloide von Polymeren z. B. Kautschuk oder Polyacrylat hängt von Details der konkreten Fragestellung ab.

Generell eignen sich kleinporige Medien für die Abtrennung von Polymeren und niedermolekularen Verbindungen - aber es ist auf viele Details zu achten - abhängig von der Art des Polymers und abhängig von der Art der zu untersuchenden Analyte - somit ist ein kleinporiges SPE-Material generell interessant.

Praktisch sollte ein einfacher und robuster Weg eingeschlagen werden. Alkaloidabtrennungen von Kautschuk könnten z. B. dadurch versucht werden dass man die Mischung beider Komponenten in leicht saurem Methanol suspendiert, ggf. erfolgt so bereits die selektive Abtrennung des Alkaloids als polares Salz von dem meist MeOH unlöslichen Kautschuk. SPE Methode ist dann vielleicht nicht notwendig.
Die weitere HPLC-Analyse des Alkaloids sollte auf einer hochreinen hydrophilen Hybrid HPLC-Phase erfolgen, z. B. die AppliChrom OTU LipoMare C18 HPLC-Säule, ein Material welches aufgrund seiner Porengröße zusätzlich Reste ggf. vorhandener Polymerer in den Chromatographie-Ausschlussbereich schiebt und zugleich polare wie auch unpolare Alkaloide gut trennt.

Ein Applikationsbeispiel für Alkaloiduntersuchungen finden Sie z. B. unter folgender Adresse:
http://applichrom.de/pdf/AppliChrom_OtuLipoMare-Application_D.pdf

Man kann nicht alles erschöpfend als Monolog beschreiben. Wichtig ist das Ziel der konkreten Fragestellung und wichtig sind die Randbedingungen. Falls hier weitere Fragen auftreten - kontaktieren Sie mich gerne direkt telefonisch.

Freundliche Grüße

Dr. Christian Dauwe
AppliChrom - Application & Chromatography, Inh. Dipl.-Ing. Susanne Dauwe
Germendorfer Allee 20
D-16515 Oranienburg
T.: 03301/208648

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