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Thema: Re: Polymerabtrennung mit SPE

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Autor(in): Dr. Ute Beyer am 02.10.2010 um 17:21:03

Antwort auf: Polymerabtrennung mit SPE eingetragen von anonym am 27.09.2010 um 17:06:53

Hallo,

Trennung über Größe ist in der SPE nicht gut möglich. Eine Probenvorbereitung mit GPC (semipräp-Niederdruck-Säule mit Ecospheres oder Bio-Beads GPC-Material) schafft das vielleicht besser, wenn die Molekülgrößen ausreichend unterschiedlich sind. Oder Größenausschluss-Filter, falls es sowas gibt für solche Anwendungen?
Mit SPE könnte man höchstens was machen, wenn die Polymere so groß sind, dass sie in keine Pore des SPE-Materials hinein kommen. Z.B. C18 oder Polymermaterial mit 60A nehmen und testen, ob die Polymere durchlaufen und nur die kleinen Analyten in die Poren kommen. Es besteht da aber auch die Gefahr, dass die Polymere die Poren zusetzen und dadurch auch die Analyten nicht rein kommen. Bei polaren, gut wasserlöslichen Polymeren ist die Chance fürs Durchlaufen bei C18 oder Polymer noch am größten, aber unpolare Polymere kleben sicher.
Können Sie die Polymere nicht irgendwie ausfällen? Z.B. mit organischem Lösemittel?

Viele Grüße
Ute Beyer

SGE Europe
Tel. 06154-810010

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