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Thema: Re: Laser für Ramanspektroskopie

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Autor(in): anonym am 13.08.2010 um 14:14:19

Antwort auf: Laser für Ramanspektroskopie eingetragen von anonym am 21.07.2010 um 14:35:55

Zum Thema Laser für Raman-Messungen an Kohlenstoff und Graphen sind grundsätzlich 2 grundsätzliche Dinge wichtig.
a) Handelt es sich beim zu verwendenden "Raman-Spektroskop" um ein dispersives Gerät (mit Gitter etc.) oder um eine Fourier-Gerät (mit Interferometer)?
Beide Gerätetypen haben ihre Vor und Nachteile, die ich hier nicht alle ausbreiten möchte. Was die Laserwellenlänge betrifft komme ich nun zu
b) Die Intensität der Ramanstrahlung steigt mit der 4. Pot4enz des Kehrwertes der Laserwellenlänge. Kurz gesagt Kürzere Laserwellenlägen geben die besseren Ramanintensitäten.
Diese beiden Punkte zusammen genommen sprechen für eine möglichst geringe Laser-Wellenlänge (z. B. 433 nm), dies gilt speziell für dispersive Geräte, die deutlich lichtschwächer sind als Fourier-Geräte (meist als FT-Geräte bezeichnet, für Fourier Transform>ation> - die mathematische Methode um die gemessenen Interferogramme in Spektren umzurechnen).
Das Hauptproblem dabei ist die Fluoreszenz, die Wahrscheinlichkeit das die Fluoreszenz der Probe das Raman-Signal überdeckt steigt deutlich mit kürzeren Wellenlängen.
Für FT-Geräte verwendet man meist Lasenwellenlängen von 833 und 1064 nm, für dispersive Geräte 433 nm aufwärts.
Es gibt aber keine feste Regel, die Probeneigenschaften (v. a. Fluoreszenz) sind
letztendlich ausschlaggebend.
Ich empfehle ihnen Testmessungen beim Gerätehersteller durchführen zu lassen

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