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Thema: Re: V-Messung an der AAS

Autor(in): Klaus-Michael Köppl am 26.09.2000

Antwort auf: V-Messung an der AAS eingetragen von Andrea am 26.09.2000

Hallo, Andrea,

Aus Deiner Anfrage geht leider nicht hervor, welche Flammentechnik bei Dir zum Einsatz kommt. Die Flammen-AAS nutzt zur Atomisierung der Probe eine
Luft-Acetylen-Flamme, in die die Probe eingebracht wird. Für bestimmte Elemente, die bei Temperaturen von bis zu 2550 K nicht vollständig atomisiert werden
(Bildung thermisch stabiler Oxide, wie beim Vanadium) muss eine Lachgas-Acetylen-Flamme eingesetzt werden, die allerdings einen speziellen Brenner benötigt. Die
heißere Lachgas/Acetylen-Flamme führt zwar zu einer besseren Atomisierung, zeigt aber gegenüber der Acetylen/Luft-Flamme eine stärkere störende Eigenemission.
Gemessen wird Vanadium bei einer Wellenlänge von 318,4 nm.

Grüße, Michael



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