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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.02.2016

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Fakultät für Biologie Mikroinjektion in Pflanzenzellen etiolierter Keimlinge

Dr. Tim Kunkel, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Fakultät für Biologie


Für zahlreiche Modellsysteme stellt die Mikroinjektion eine etablierte Methode zur Einführung von DNA in Einzelzellen dar, um sowohl transiente als auch stabile Transformanten zu erzeugen. Es können nicht nur Nukleinsäuren, sondern auch Proteine und kleinere Effektoren injiziert werden. Die Injektion von Pflanzen ist jedoch besonders anspruchsvoll, und nur ein geringer Anteil der injizierten Zellen überlebt. Die Effizienz hängt hauptsächlich von den verwendeten Geräten sowie von den Injektionsbedingungen ab.

Für diese Application Note wurde das neue Eppendorf-Mikromanipulationssystem eingesetzt, um Keimlinge der Tomate, des Senfs und der Arabidopsis zu injizieren. Injektionen von Lucifer-yellow-Farbstoff (ly) und Alexa-Fluor®-488-markiertem Histon-Protein (Histon-AF488) führten zu einer Überlebensrate von ca. 25 % aller Zellen 24 h nach der Injektion. Das neue Eppendorf-Mikromanipulationssystem mit seinen auβerordentlich schnellen und präzisen Motorbewegungen ist demnach sehr gut für die Injektion von Pflanzenzellen geeignet.

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