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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

28.04.2016

Pulveranalyse GbR Messung der Partikelgrößenverteilung von Pulvern mit statischer Laserbeugungsanalyse

Daniel Moog Kontakt, Pulveranalyse GbR


Die Verteilung der Teilchengröße und der Partikelform eines Pulvers hat in vielen Fällen einen großen Einfluss auf die Produkteigenschaft, die Produktqualität, sowie auf das Verarbeitungs- Transport- und Lagerverhalten. Zur Charakterisierung stehen unterschiedliche physikalische Messtechniken zur Verfügung von denen je nach Applikation eine geeignete Methode eingesetzt wird.

Eine etablierte Methode zur Analyse der Partikelgrößenverteilung von Pulvern ist die statische Laserbeugungsanalyse nach ISO 13320. Die Laserbeugungsanalyse ist eine universell einsetzbare Pulveranalyse Methode für Pulvermischungen und Reinsubstanzen. Ausgegeben werden volumenverteilte Partikelgrößenverteilungen.

Die Methode der statischen Laserbeugung ist für ein breites Spektrum von Pulvern und Pulverformulierungen einsetzbar und deckt einen breiten Größenbereich ab. In der Praxis liegt der optimale Einsatzbereich für Pulver zwischen einer Partikelgröße von 80nm und 100µm. Beträgt beispielsweise bei der klassischen Siebanalyse der Anteil der Partikelfraktionen von < 45µm mehr als 20%, ist der Einsatz einer Laserbeugungsanalyse eine sinnvolle Maßnahme.

Die optische Messtechnik der unterschiedlichen Hersteller von Laserbeuger Instrumenten unterscheidet sich bezüglich Lichtquellen, Strahlführung, optischer Bank und Detektion. Die von zahlreichen Herstellern angegebene untere bestimmbare Partikelgröße von unter 20nm ist mit statischer Laserbeugung für viele Materialien nicht realistisch, da die Auswertetheorien nach Fraunhofer und Mie doch auf ganz kugelförmigen Partikeln aufbauen.

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