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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

05.02.2015

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe Aluminium im Alltag: ein gesundheitliches Risiko?

Dr. Rüdiger Schneider Kontakt, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe


Die gesundheitliche Bewertung der Aufnahme von Aluminium ist aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Fokus geraten. So hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Wert für die tolerierbare Aluminiumaufnahme deutlich gesenkt. Hauptquelle für die Aluminiumexposition ist die Ernährung, wobei aber auch die Kosmetika und die Bedarfsgegenstände mit Lebensmittelkontakt häufig in den Medien erwähnt werden.

Im Folgenden sind verschiedene Aluminiumquellen aufgeführt:

Aluminium in Trinkwasser

Aluminium ist das häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Verbindungen vor. Aus dieser geringen Löslichkeit resultiert eine meist niedrige Konzentration in Gewässern von unter 0,05 mg/l Aluminium. Als Folge des sauren Regens sind eine Mobilisierung des Aluminiums aus dem Boden und damit ein Anstieg der Aluminiumgehalte im Grundwasser feststellbar. Durch dieses geogene Vorkommen wird der natürliche Aluminium-Gehalt in Trinkwasser bestimmt.

Bestimmte Aluminiumverbindungen dürfen, soweit sie dafür durch das Umweltbundesamt zugelassen sind, als Aufbereitungsstoff für Trinkwasser verwendet werden. In Frage kommen hier Zugaben von Aluminiumverbindungen zu Flockungs- oder Fällungszwecken, wobei nur technisch unvermeidbare und technologisch unwirksame Anteile an Aluminium im Wasser verbleiben dürfen, sowie der Einsatz zur Adsorption, zum Ionenaustausch oder der Entfernung von Fluorid.

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