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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

22.10.2015

Institut für Qualitätsprüfung und Zertifizierung, Zlin (CZ) Direkte Identifizierung von Hochleistungspolymeren - Reaktive und konventionelle Pyrolyse-GC-MS

Franky Puype Kontakt, Jiri Samsonek, Institut für Qualitätsprüfung und Zertifizierung, Zlin (CZ)


Verschiedene neuere Klassen von Duroplasten und Hochleistungspolymeren werden dynamisch entwickelt, bedingt durch sich rasch wandelnde Anforderungen von Industrie und Wirtschaft. Beispielsweise wird von den neueren Polymeren, basierend auf dem seit 100 Jahre bekannten Werkstoff Phenolharz, erwartet, dass sie in der Hightech-Industrie des Flugzeugbaus einsetzbar sind. Das beruht auf der guten bis ausgezeichneten thermostrukturellen Hitze und Flammfestigkeit, der erwünschten chemischen Beständigkeit, der ausgezeichneten elektrischen Isolierungseigenschaften, den verbesserten ablativen Eigenschaften und nicht zuletzt auf den relativ geringen Produktionskosten. Aufgrund vergleichbarer spezifischer Schlüsseleigenschaften sind auch neuere Polyimide und Epoxidharze in zahlreichen Technikbereichen gefragt.

Die analytische Wissenschaft muss mit Geräten, Techniken und Methoden gerüstet sein, um die neuen Polymere zu charakterisieren. Die reaktive und die konventionelle Pyrolyse bieten sich als Lösungen an.

Pyrolysetechniken in Verbindung mit GC-MS sind wichtige Werkzeuge zur Bestimmung von Polymeren und Polymer-Additiven. Die reaktive Pyrolyse lässt sich als weitere Option der analytischen Pyrolyse ansehen mit dem Unterschied, dass dem Polymer ein Reagenz zugegeben wird, um die Zielmoleküle selektiv zu spalten und die übrig bleibenden Reaktionsprodukte zu identifizieren.

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