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23.04.2015

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG Natrium direkt titrimetrisch bestimmen

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG


In der Anwesenheit eines Überschusses an Kalium- und Fluoridionen geht Natrium mit Aluminium eine exotherme Reaktion ein, bei der NaK2AlF6 (Elpasolith) entsteht. Diese Reaktion bildet die Grundlage einer neuen titrimetrischen Methode zur Bestimmung von Natrium in Lebensmitteln.

Der Endpunkt wird thermometrisch bestimmt: Ein Knick in der Temperaturkurve verrät den vollständigen Verbrauch des Natriums. Die Methode ist schnell, unkompliziert und zuverlässig, und sie eignet sich durch ihre Automatisierbarkeit für Routinekontrollen, auch im Prozess.

Die Aufnahme großer Mengen an Natrium über die Nahrung - zum Beispiel in Form von Kochsalz - kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Zahlreiche Rechtsprechungen haben hierauf reagiert, indem sie eine Angabe des Natriumgehalts auf der Lebensmittelverpackung vorschreiben.

Damals: Schwierigkeiten und Schönheitsfehler

Die titrimetrische Natriumbestimmung erfolgt bis heute meist indirekt: Anstelle von Natrium bestimmt man Chlorid mittels argentometrischer Titration; aus der Stöchiometrie von Natriumchlorid wird schließlich der Natriumgehalt abgeleitet. Diese Methode hat allerdings einen Schönheitsfehler: Natrium kommt in Lebensmitteln nicht ausschließlich mit Chlorid als Gegenion vor. So neigt die Methode zur Unterschätzung der tatsächlichen Natriumkonzentration.

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