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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

16.04.2015

Analytik Jena AG Speziation von Arsen in Apfelsaft mit LC-ICP-MS

Andrew Ryan Kontakt, Peio Riss, Analytik Jena AG


Die verschiedenen physikalisch-chemischen Formen der meisten Elemente variieren in Bezug auf Mobilität, Toxizität und Bioverfügbarkeit. So sind beispielsweise Arsenspezies wie das anorganische 3-wertige Arsen (As III) und 5-wertige Arsen (As V) hoch toxisch, während die organischen Formen wie Monomethylarsonsäure (MMA) und Dimethylarsinsäure (DMA) deutlich geringere Toxizitäten aufweisen. Die Betrachtung allein der Gesamtkonzentrationen kann oft irreführend sein.

Wenn Flüssigchromatographie (LC) mit Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) kombiniert wird, eluieren die Spezies eine nach der anderen von der LC-Säule direkt in das ICP-MS zur Erkennung durch Elementspeziation. Der Anschluss des LC-Systems an das ICP-MS ist einfach; weder das LC-System noch das ICP-MS benötigen Änderungen der Hardware. Die LC-Säule wird direkt an den Zerstäuber des ICP-MS angeschlossen. Die Kopplung eines LC-Systems mit dem PlasmaQuant® MS Elite bietet zusätzlich den Vorteil der bis zu 5 mal höheren Empfindlichkeit, wodurch der Verlust des Gesamtsignals aufgrund der Trennung der einzelnen Spezies ausgeglichen wird und sehr niedrige Nachweisgrenzen im ppt-Bereich (ng/l) erreicht werden.

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