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09.04.2015

ACHEMA ACHEMA 2015 Trendbericht: Industrielles Wassermanagement

ACHEMA


Wie geht die Industrie mit der Ressource 'Wasser' um? Generell ist ein Trend zu ganzheitlichen Systembetrachtungen zu beobachten, bei denen Prozesswässer vermehrt im Kreislauf geführt und Wertstoffe bzw. zur Wasserbehandlung eingesetzte Chemikalien zurückgewonnen werden. Auch beim Abwasser greifen veränderte Ansätze: Teilströme werden frühzeitig getrennt und können so einfacher und kostengünstiger behandelt werden. Selbst Technologien für eine praktisch abwasserfreie Produktion sind verfügbar.

Wasser bildet nicht nur eine Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen. Auch für die Industrie ist es als technisches Medium unverzichtbar: In Form von Kühlwasser, als Transportmedium, als Lösemittel und als Prozesswasser in den unterschiedlichen Qualitäten vom Brauchwasser über enthärtetes oder vollentsalztes Wasser bis hin zum Reinstwasser in der Pharma-Industrie.

Die industrielle Nutzung von Wasser verursacht immer Kosten: Die Aufbereitung, die meist nötig ist, ist mit Konditionierungskosten verbunden, bei der Verteilung muss für die Pumpen Energie aufgewendet werden, und nach Gebrauch gelangt es in aller Regel in eine Nachbehandlung - entweder mit dem Ziel der Kreislaufführung oder zur Entsorgung im Vorfluter. Aus ökonomischen wie ökologischen Gründen ist es sinnvoll, Wasser weniger zu bewegen, weniger zu erwärmen und nicht zuletzt weniger zu verschmutzen - "Industrielles Wassermanagement" ist gefragt. Das Ziel: Bestimmte Wasserqualitäten müssen bereitgestellt werden unter Kontrolle der dafür notwendigen Kosten, inklusive der Entsorgung.

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