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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

08.01.2015

TU München, Analytische Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft SFC - Superkritische Fluid Chromatographie oder Science Fiction Chromatographie?

Prof. Thomas Letzel Kontakt, Stefan Bieber Kontakt, TU München, Analytische Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft


Von einer Chromatographie, die superkritische Fluide nutzt, haben viele bereits gehört. Allerdings stammt das Wissen über diese Technik meist aus den frühen 1980er Jahren und somit auch die Einschätzung Ihrer Möglichkeiten. Zusätzlich verfügt kaum ein Analytiker des 21. Jahrhunderts (außerhalb der Pharmaindustrie) über praktische Erfahrung mit dieser Technik.

Bislang fristete die SFC, auch auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte ein Dasein als Nischenprodukt. Dies dürfte sich aber vermutlich gerade gewaltig ändern. Warum? Um es kurz zu machen, weil die Gerätetechnik soweit ist! So können nun mit der SFC stabile Trennungen und robuste Retentionszeiten gewährleistet werden.

Aber nun zunächst einmal Eines nach dem Anderen: Auch wir nutzen eine analytische SFC erst seit Ende 2013. Nach anfänglicher Zurückhaltung waren wir von dieser Technik und den damit verbundenen analytischen Möglichkeiten jedoch schnell begeistert. Unsere Erfahrung bezog bis dahin auf klassische Umkehrphasen-Chromatographie (RPLC) über Größenausschluss-, Ionenaustausch- und Komplex-Chromatographie sowie Andere, bis hin zur Hydrophilic Interaction Chromatography (HILIC). In der Untersuchung Letzterer wurde uns damals schnell bewusst, dass es sich lohnt genau hinzusehen, bevor man sich ein Urteil bildet. Wir taten das für SFC und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis

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