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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

01.04.2015

Bundesinstitut für Risikobewertung Was passiert bei der Aufnahme von Nanopartikeln im Körper? - Ein künstliches Verdauungssystem gibt Aufschluss

Prof. Alfonso Lampen Kontakt, Dr. Linda Böhmert, Holger Sieg, Bundesinstitut für Risikobewertung


Nanopartikel können aufgrund ihrer geringen Größe andere physikalische und chemische Eigenschaften aufweisen als ihre größerskaligen Pendants. Daher sind in einigen Ländern bereits Produkte auf dem Markt zu finden, in denen Nanopartikel angewendet werden. Auch im Lebensmittelbereich werden aktuell schon Nanopartikel in Lebensmitteln eingesetzt. Außerdem ist bei einer steigenden Zahl der Anwendungen davon auszugehen, dass Kontaminationen von Lebensmitteln vorkommen werden. Es bestehen aber noch große Wissenslücken hinsichtlich der oralen Aufnahme von Nanopartikeln mit der Nahrung. So ist beispielsweise nicht geklärt, welchen Einfluss das Verdauungssystem auf die physikalischen und biochemischen Eigenschaften der Nanopartikel hat.

Um diese Lücken zu schließen, untersucht die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) den Einfluss der Verdauung auf die Eigenschaften, Aufnahme und Toxizität von Nanopartikeln. Für diese Versuche werden weder Tiere noch Menschen herangezogen, sondern ein künstliches Verdauungssystem etabliert

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