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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

22.12.2014

Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V. Entwicklung einer umweltfreundlichen halogenfreien Flammschutzbeschichtung auf Basis neuer Hochleistungsmetallhydroxide im Submikronbereich

Dr. Yvette Dietzel Kontakt, Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.


Ziel des IGF-Vorhabens 17358 BR / 1 war die Entwicklung einer umweltfreundlichen, halogenfreien Flammschutzbeschichtung auf Basis mineralischer, besonders fein ausgefällter Hochleistungsmetallhydroxide wie Aluminiumtrihydroxid (ATH), Aluminiumoxidhydroxid (AOH) und Magnesiumhydroxid (MDH) im Submikronbereich für Objekt- und Automobiltextilien. Der Begriff Submikron wird für einen Partikelgrößenbereich von 100 nm - 500 nm benutzt. Es sollte der Nachweis erbracht werden, dass mit einem reduzierten Flammschutzmitteleinsatz an submikronen Metallhydroxiden im Beschichtungscompound, d. h. einer Reduzierung des Gehalts um bis zu 15 %, gleiche oder bessere flammhemmende Eigenschaften erreicht werden können als mit Metallhydroxiden nach dem Stand der Technik.

Experimentelle Grundlagen

Die hier aufgeführten Ergebnisse zum Einfluss der Modifikation und der Partikelgröße von Metallhydroxiden auf die flammhemmenden Eigenschaften einer Rückenbeschichtung werden am Beispiel eines Möbelbezugsstoffes aus 63 % Polyester / 37 % Polyamid (320 g/m2) dargelegt. Die Hochleistungsmetallhydroxide (Aluminiumtrihydroxid, Aluminiumoxidhydroxid und Magnesiumhydroxid) liegen in unterschiedlichen Qualitäten im Submikron- und Mikronbereich vor.

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