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30.10.2014

Claind srl Neue Horizonte für die Gaschromatographie: Ist Wasserstoff eine Alternative zu Helium?

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Claind, der italienische Hersteller von Generatoren für hochreine Laborgase, ist in Lenno am Comer See ansässig, wo auch die wichtigsten Produkte entwickelt und hergestellt werden. Vor kurzem beauftragte Claind das externe Labor DtoLABS mit der Erstellung einer Studie. DtoLABS ist das einzige Partner Laboratory von Agilent Technologies in Italien. Hier werden Forschungsprojekte durchgeführt, Methoden entwickelt und Fortbildungskurse für Anwender und Analysetechniker für angewandte Chemie gehalten. Darüber hinaus ist DtoLABS ein European Demo Center von Agilent Technologies, d. h. die Kunden können regelmäßig die Labore besuchen und sich über die jüngsten technischen und analytischen Lösungen am Markt informieren. Auf den folgenden Seiten stellen wir die Ergebnisse der Studie über den Einsatz von Wasserstoff in der Gaschromatographie als Alternative zum Trägergas Helium vor.

Ziele und Methoden der Studie

Zweck dieses Projektes war es, die Wirksamkeit von Wasserstoff als Trägergas zu beweisen, nicht nur in Gaschromatographen (GC) mit Standarddetektoren (FID, NPD, FPP und µECD), sondern auch bei GC/MSD-Kopplung.

In der Vergangenheit wurde als Trägergas stets Helium, in einigen Fällen auch Stickstoff eingesetzt. Der Vorteil von Stickstoff ist seine niedrigen Beschaffungskosten, seine Haupteinschränkung liegt in seiner geringen chromatographischen Effizienz. Helium wird seit jeher als die bessere Wahl betrachtet. Aufgrund seiner allgemein bekannten knapper werdenden Verfügbarkeit, kann jedoch nicht mehr der gesamte Analytik-Markt versorgt werden. Zahlreiche Labore mussten bereits feststellen, dass es für ihre Gaslieferanten immer schwieriger wird, Helium pünktlich und zu erschwinglichen Preisen zu liefern.

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