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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

28.03.2014

Analytik Jena AG Untergrundkorrektur in der AAS - Hält sie was sie verspricht?

Oliver Büttel Kontakt, Analytik Jena AG


Die Untergrundkorrektur (UGK) ist ein entscheidender Bestandteil jeder spektrometrischen Analyse, da sie einen direkten Einfluss auf die Richtigkeit der Ergebnisse hat. In aller Regel ist ein unspezifisches Messsignal, der spektrale Untergrund, dem analyt-spezifischen Signal überlagert und muss bei der Berechnung des Nettosignals berücksichtigt werden. Unterschiedliche Techniken wurden zu diesem Zweck entwickelt. In der ICP OES mit Array-Detektoren wird zum Beispiel der spektrale Untergrund ermittelt, indem die Basislinie direkt im dargestellten Spektrum untersucht wird.

In der traditionellen Atomabsorptionsspektrometrie dagegen können Spektren nicht verwendet werden. Die verwendeten Strahlungsquellen emittieren äußerst schmalbandig auf den elementspezifischen Linien, und das Detektionssystem ist nicht in der Lage, wellenlängenaufgelöste Spektren darzustellen. Aus diesem Grund muss das Untergrundsignal in einer separaten Messung ermittelt werden. In der Praxis werden die Gesamtabsorption (Analyt + Untergrund) und die Untergrundabsorption in zwei abwechselnden Messungen bestimmt und voneinander abgezogen, um das Netto-Analytsignal zu erhalten.

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