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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

07.03.2014

cvuas.gif Unterscheidung von Escherichia coli O-Antigenen mittels Infrarotspektroskopie

Dr. Norman Mauder, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart


In der amtlichen Lebensmittelüberwachung ist die Untersuchung auf verotoxinbildende E. coli (VTEC) ein wichtiger Untersuchungsparameter. VTEC-Isolate werden zur Bestätigung an das nationale Referenzlabor am Bundesinstitut für Risikobewertung versandt. Hier können durch spezielle und z.T. aufwändige Methoden Typisierungen durch-geführt werden, die eine Aufklärung von Infektionsketten unterstützen können. Bei größeren Ausbruchsgeschehen, mit massenhaftem Probenaufkommen (z.B. EAHEC O104:H4 im Jahre 2011), kann eine entsprechend effiziente Vorfilterung der erhaltenen Isolate durch ein Screening-Verfahren nützliche Dienste leisten.

Die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR) ist eine in der Anwendung schnelle und kostengünstige Technologie, die seit Jahren erfolgreich bei der Identifikation und Differenzierung von grampositiven wie gramnegativen Mikroorganismen aus Lebensmitteln und veterinärmedizinischen Proben eingesetzt wird.

Auch O-Antigene lassen sich durch die FTIR unterscheiden. Dies wurde beispielsweise für Listeria, Yersinia, Salmonella, sowie für Escherichia, allerdings nur an wenigen Serovaren, gezeigt

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