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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

17.10.2013

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Der Bakterien-Zoo wird größer: Bacillus cytotoxicus und Listeria fleischmannii - neu beschriebene Bakterienarten aus Lebensmitteln

Dr. Jörg Rau, Dr. Matthias Contzen, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart


Die wissenschaftliche Beschreibung von Mikroorganismen, ihre Klassifizierung und die Zusammenstellung ihrer typischen Eigenschaften ist eine wichtige Grundlage der Mikrobiologie.

Insbesondere bei der Lebensmitteluntersuchung zur Analyse lebensmittelbedingter Erkrankungsfälle ist vor Allem die Unterscheidung pathogener - also krankmachender - Bakterien von ungefährlichen Arten entscheidend.

Die Laboruntersuchung folgt hierbei in der Regel etablierten standardisierten Methoden, wie sie z.B. in den Amtlichen Sammlungen nach §64 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) zusammengestellt sind. Diese Methoden zielen auf Bakterienarten, die dafür bekannt sind lebensmittelbedingte Erkrankungen auszulösen. Hierzu gehören beispielsweise Salmonellen, Staphylococcus aureus, Bacillus cereus oder Listeria monocytogenes. Im Analysenverlauf zeigen sich diese gesuchten Arten durch ein "typisches" Wachstum auf selektiven Nährmedien und durch eine Reihe sogenannten phänotypischen Eigenschaften, wie z.B. der Möglichkeit bestimmte Stoffe zu verwerten. Mikroorgansimen-Kolonien, die nicht dem typischen Bild entsprechen, werden in der Regel nicht weiter verfolgt - wenn doch können sich Überraschungen ergeben.

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