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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

19.09.2013

Retsch GmbH Die Auswirkungen des Metallabriebs von Mahlwerkzeugen bei der Probenvorbereitung

Dr. Gerhard Beckers Kontakt, Retsch GmbH


Zuverlässige und genaue Analysenergebnisse können nur bei reproduzierbarer Probenvorbereitung sichergestellt werden. Diese besteht im Wesentlichen darin, eine Labor-probe in eine repräsentative Teilprobe zu überführen, die eine homogene Analysenfeinheit aufweist. RETSCH bietet ein umfangreiches Programm an Brechern und Mühlen für die Grob- und Feinzerkleinerung an, die für die Vermahlung und Homogenisierung einer Vielzahl von Probenmaterialien eingesetzt werden.

Da Mahlwerkzeuge und Zubehör aus unterschiedlichen Werkstoffen erhältlich sind, ist die kontaminationsfreie Aufbereitung der meisten Materialien problemlos möglich. Die Auswahl des geeigneten Mahlwerkzeugs hängt sowohl vom Probenmaterial als auch von der nachfolgenden Analysenmethode ab. Die verschiedenen Mahlwerkzeuge haben unterschiedliche Eigenschaften, wie z. B. der benötigte Energieeintrag, die Härte oder die Abriebfestigkeit des Werkstoffs.

Wolframcarbid z. B. ist ein sehr dichtes Material, welches sehr hohe Energien auf die Probe überträgt und daher vor allem für die Zerkleinerung harter Materialien in kurzer Zeit geeignet ist. Teflon hingegen weist nur eine geringe Dichte auf und wird vor allem für Proben eingesetzt, die sich leicht zerkleinern lassen, wie z. B. getrocknete Blätter. Dementsprechend müssen bei der Auswahl des Mahlwerkzeuges sowohl die potentielle Verunreinigung durch Abrieb, als auch Dichte, Härte und Abriebfestigkeit berücksichtigt werden.

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