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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

05.09.2013

Dr. Schlotz - Analytical Consulting & Training Die "Standardlose Analyse" in der WDRFA - Möglichkeiten und Grenzen

Dr. Reinhold Schlotz Kontakt, Dr. Schlotz - Analytical Consulting & Training


Hinter der sogenannten "Standardlose Analyse" verbirgt sich im Allgemeinen eine halbquantitative globale Kalibrierung über alle mit der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) erfassbaren chemischen Elemente und Materialien, vom ppm-Bereich bis 100%, unabhängig von der Art ihrer Präparation. Alle Hersteller von wellenlängendispersiven Röntgenfluoreszenzspektrometern (WDRFA-Geräten) bieten diese Programme an, deren Leistungsfähigkeit in den letzten Jahren mit Hinblick auf die erreichbaren Genauigkeiten erstaunliche Fortschritte vorweisen können.

Neben den Grenzen der RFA werden hier die Voraussetzungen beschrieben, unter welchen eine globale Kalibrierung möglich ist und welches Entwicklungspotential in einem "integrierten System" steckt, das es erlaubt, halbquantitative Übersichtsanalysen mit vollquantitativen Elementbestimmungen zu kombinieren.

Die Röntgenfluoreszenzanalyse entwickelte sich schon kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen (1845 - 1923) zu einer wichtigen Methode der quantitativen Bestimmung chemischer Elemente.

Innerhalb der klassischen RFA unterscheidet man zwischen zwei Techniken: die energiedispersive RFA und die wellenlängendispersive RFA. Während die EDRFA das gesamte Spektrum der charakteristischen Strahlung der chemischen Elemente direkt im Detektor registriert, ist in der WDRFA zwischen Probe und Detektor ein röntgenoptischer Teil positioniert.

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