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09.08.2013

cc-NanoBioNet e.V. Nano auf dem Teller - Wo Nanotechnologien im Lebensmittelsektor zum Einsatz kommen und was das für den Verbraucher bedeutet

cc-NanoBioNet e.V.


Die Nanotechnologie revolutioniert viele Bereiche unseres Lebens: Handy und Computer, neue Medikamente und leistungsfähige Akkus sind ohne Nanotechnologien undenkbar. Kann die Nanotechnologie aber auch einen Beitrag leisten, eine wachsende Weltbevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen, z. B. durch besseres Tierfutter und besseren Dünger für höhere Erträge, verbesserte Verarbeitungs-, Verpackungs- und Transportsysteme? Oder wird "Nano auf dem Teller" selbst zum Problem?

Um diese Fragen und deren ethische Implikationen zu klären, hat das saarländische Kompetenzzentrum ccNanoBioNet e. V. (NanoBioNet) die dritte Auflage der NanoEthikKonferenz "SIZE MATTERS" veranstaltet. Hier sollten NanoWissenschaftler, Lebensmittelforscher, Philosophen und Vertreter von Verbraucherschutzorganisationen darüber debattieren, wo im Lebensmittelsektor Nanotechnologien oder Nanomaterialien zum Einsatz kommen und was das für uns als Konsumenten bedeutet.

Nanoprodukte genießen aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften und Funktionalitäten im Allgemeinen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung - das zeigen die regelmäßig durchgeführten Umfragen von Bundesbehörden und Verbraucherinstitutionen. Besonders geschätzt wird ihr Einsatz in der Medizin oder dort, wo es um den Schutz von empfindlichen Oberflächen geht. Skeptisch bis ablehnend stehen Verbraucher ihnen gegenüber, wenn Nanomaterialien ihnen besonders nahe kommen oder "unter die Haut gehen" - also etwa in Textilien, Kosmetika oder im Essen. Das ist nicht nur eine Frage des Wissens. Hierin drückt sich eine generelle Sorge aus, dass die NanoWinzlinge unsere Gesundheit gefährden oder unsere Umwelt belasten könnten.

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