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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

07.06.2013

FRITSCH GmbH Probenvorbereitung zur Bewertung von PET für Recyclingzwecke

Wieland Hopfe Kontakt, FRITSCH GmbH


Getränke, verpackt in PET-Flaschen, begegnen uns als Verbraucher täglich beim Einkauf. Die Einführung der neuen Verpackungsmittelverordnung hat den weiteren Werdegang der PET-Getränkeflaschen nach der Nutzung als Verpackung wesentlich beeinflusst. Uns Verbrauchern wurde es durch die Einführung des Pfands und durch die durchgängige Rücknahme aller Plastikflaschen in den Geschäften bewusst.

In der Vergangenheit wurde sehr viel Plastmaterial bevorzugt in der Stahl- und der Zementindustrie als Energieträger genutzt. Mit dem Anstieg des Rohölpreises wurde neben der thermischen Verwertung auch die Aufbereitung zu neuen Verpackungsmitteln ökonomisch interessant. Voraussetzung dafür ist eine halbwegs sortenreine Bereitstellung der Plastmaterialien. Dazu bietet sich die Rücknahme der Getränkeflaschen vom Verbraucher an. Der Recyclingbetrieb hat nun die Aufgabe diese Materialien aufzubereiten. Dazu werden die Plastflaschen geschreddert. Dabei entstehen Bruchstücke von durchschnittlich 3 x 12 mm, so genannte Flecks, und natürlich auch sehr feiner Staub. Mit geeigneten Waschverfahren wird das geschredderte Produkt absolut sauber gewaschen. Die Trennung von anderen Kunststoffen wie z.B. PP oder PE, aus denen meist die Schraubverschlüsse sind, erfolgt im Sink-/Schwebeverfahren über eine Dichtetrennung. Nach dem Trocknen wird das Papier der Etiketten ausgeblasen. Die Flecks werden so von der Recycling-Firma verkauft. Der ausgewaschene Feinanteil muss für die weitere Verarbeitung extrudiert werden. Das entstehende Granulat wird dann ebenfalls verkauft.

Die Herstellung höherwertiger Produkte aus diesem Recyclingmaterial erfordert eine breite analytische Bewertung.

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