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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

28.03.2013

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Routineanalytik gentechnisch veränderter Pflanzen

Dr. Patrick Gürtler Kontakt, Dr. Ulrich Busch Kontakt, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit


Der weltweite Anbau von gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen hat seit der Kommerzialisierung 1996 von Jahr zu Jahr zugenommen. Die globale Anbaufläche ist von 1,7 Millionen Hektar (im Jahr 1996) auf über 170 Millionen Hektar (im Jahr 2012) gestiegen. Die wichtigsten gv Pflanzen weltweit sind Sojabohne (80,7 Millionen Hektar), Mais (55,1 Millionen Hektar), Baumwolle (24,3 Millionen Hektar) und Raps (9,2 Millionen Hektar).

Kommerzieller Anbau fand 2012 in 28 Ländern statt, davon waren 20 Entwicklungsländer (Abbildung 2). Zu den Ländern mit den größten Anbauflächen zählen die USA (69,5 Millionen Hektar), Brasilien (36,6 Millionen Hektar), Argentinien (23,9 Millionen Hektar), Kanada (11,6 Millionen Hektar) und Indien (10,8 Millionen Hektar). Diese Zahlen veröffentlicht jährlich der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications ISAAA (James, 2012).

Lediglich fünf Länder der EU haben 2012 gv Pflanzen angebaut: Spanien, Portugal, Slowakei, Rumänien und die Tschechische Republik. Gv Pflanzen, die auf den europäischen Markt gelangen müssen in der EU ein aufwändiges Zulassungsverfahren durchlaufen.

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