Unsere Seite auf

Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

16.02.2012

Swagelok Company Der Umgang mit Verdampfung in einem Analysesystem

Doug Nordstrom, Tony Waters, Swagelok Company


Falls das Analysesystem Gas erfordert, aber Ihre Probe flüssig ist, besteht Ihre einzige Möglichkeit darin, die Flüssigkeit in Gas umzuwandeln. Dieses Verfahren wird Verdampfung oder Schnellverdampfung genannt. Das Ziel ist, eine flüssige Probe schnell in eine gasförmige Probe umzuwandeln - ohne die Zusammensetzung zu ändern.

Es ist nicht einfach eine Probe zu verdampfen, und es ist auch nicht immer möglich. Stellen Sie deshalb sicher, dass es wirklich nötig und möglich ist, bevor Sie dies versuchen. Sie sollten eine Flüssigkeit immer in flüssigem Zustand analysieren, es sei denn es liegen triftige Gründe für eine Analyse im gasförmigen Zustand vor.

Wenn Sie eine Verdampfung durchführen wollen, ist es wichtig, den Unterschied zwischen Verdunstung und Verdampfung zu verstehen. Verdunstung ist ein allmählicher, mit steigender Temperatur stattfindender Vorgang. Verdampfung geschieht unmittelbar mit einem Druckabfall. Es ist nicht möglich, eine Probe durch Erhöhen der Temperatur zu verdampfen. Wärme verursacht Verdunstung, und zusätzliche Wärme führt lediglich dazu, dass die Verdunstung schneller erfolgt.

In einer gemischten Probe führt Verdunstung dazu, dass manche Stoffe vor anderen verdunsten, was zu einer Fraktionierung führt. Wenn die Verdampfung richtig durchgeführt wird, verdampfen alle Stoffe gleichzeitig, wodurch die Zusammensetzung der Probe beibehalten wird.

—> Artikel lesen

Abonnieren:

Empfehlen: