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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

04.10.2012

Shimadzu Europa GmbH Individuell dosiert - Therapeutische Medikamentenüberwachung mittels LC/MS/MS

Anja Grüning Kontakt, Shimadzu Europa GmbH


Unter therapeutischer Medikamentenüberwachung, umgangssprachlich häufig als "Therapeutisches Drug Monitoring" oder kurz TDM bezeichnet, versteht man allgemein die Überwachung spezieller Medikamentenkonzentrationen im Blut zu festgelegten Zeitintervallen. TDM zielt darauf ab, eine relativ konstante Konzentration, die sogenannte Steady-State-Plasmakonzentration des entsprechenden Medikaments im Blutkreislauf zu erhalten.

Viele Bereiche der Medizin nutzen die Methode im Klinikalltag, etwa um die optimale Dosierung von Medikamenten mit relativ geringer therapeutischer Breite zu erreichen. In diesem Fall kann es sein, dass die therapeutisch wirksame und somit erforderliche Blutkonzentration sehr nahe bei den Konzentrationen liegt, die bereits toxisch sind oder zumindest unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Zugleich ist das Halten der therapeutisch wirksamen Konzentration (Eindosieren) bei bestimmten Medikamenten nicht so leicht wie das Verabreichen einer Standarddosis. Jeder Mensch absorbiert, metabolisiert, verwertet und eliminiert Medikamente unterschiedlich - hier spielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, genereller Gesundheitszustand, das Erbgut oder Interferenzen mit anderen Medikamenten eine Rolle.

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