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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

06.09.2012

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Arsen in Lebensmitteln

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit


Arsen (As) ist seit dem Altertum bekannt. Es ist ubiquitär durch natürliche und anthropogene Prozesse in der Umwelt verteilt. Arsen gilt als hochtoxisch, jedoch hängt die Toxizität nicht nur mit der Gesamtkonzentration zusammen, sondern auch mit der Form oder "Spezies".

In Umwelt- und biologischen Proben wurden mehr als 30 Arsen-Spezies bis heute identifiziert. Im Allgemeinen sind die anorganischen As-Spezies Arsenit (As3+) und Arsenat (As5+) weitaus toxischer als ihre organischen Vertreter. Die mittlere letale Dosis LD50 [mg pro kg Gewicht der Ratte] beträgt beispielsweise für Arsenige Säure 14 mg / kg, Arsensäure 20 mg / kg, Monomethylarsonsäure 700-1800 mg / kg oder Dimethylarsinsäure 700-2600 mg / kg.

Aufgrund der großen Unterschiede in der Toxizität der Arsenverbindungen ist es für die Beurteilung von Lebensmitteln notwendig, anorganisch und organisch gebundenes Arsen zuverlässig zu unterscheiden. Die Aufnahme anorganischen Arsens über einen langen Zeitraum wird mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Zusammenhang gebracht, zu denen u. a. Hautläsionen, kardiovaskuläre Erkrankungen und einige Krebsformen gehören.

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