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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

15.05.2012

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Bärlauch - Vorsicht schützt

J. Rau, T. Kapp, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart
P.-H. Reiser, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen


Beim Sammeln, wie auch beim Zubereiten von wild wachsenden Kräutern ist Sorgfalt geboten. Die Beliebtheit von Bärlauch als heimisches, knoblauchwürziges Wildgemüse steigt Jahr um Jahr. Gerade im Süden Deutschlands sind in einigen Gegenden größere Bestände an Bärlauch zu finden. Neben den vielen Menschen, die Bärlauch für den privaten Gebrauch sammeln, sind auch kommerzielle Sammelteams mit Genehmigung im Wald unterwegs, um dieses attraktive Wild-gemüse für den Markt zu gewinnen. Genau wie bei wild wachsenden Pilzen, sollte man die möglichen Risiken kennen, um Ihnen zu begegnen. Beim Sammeln von wild wachsenden Bärlauchblättern ist dabei größte Vorsicht geboten: Bärlauch kann mit mehreren anderen, zum Teil sehr giftigen, Pflanzen verwechselt werden, die mit ihm in Gemeinschaft wachsen.

Im dichten Bärlauchbestand ist es schwieriger, die fremden Pflanzen auszumachen. Daher sollte auch nach der Ernte noch mal "in Ruhe" geprüft werden: Als ähnliche Pflanzen kommen insbesondere Maiglöckchen und Herbstzeitlose, aber auch der gefleckte Aronstab oder verschiedene Weißwurz-arten in Frage. Die ersten drei Pflanzen sind dabei besonders gefährlich.

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