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08.05.2012

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG Hexavalentes Chrom nach EPA-Norm 218.7 bestimmen

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In die Natur freigesetzt, landet hexavalentes Chrom im Trinkwasser und belastet dieses erheblich: Bereits kleinste Dosen sind umwelt- und gesundheitsschädlich. Dieser Artikel zeigt auf, wie hexavalentes Chrom in die Umwelt gelangen kann und wie es sich analysieren lässt.

In der Umwelt trifft man Chrom vor allem in den beiden Formen Cr(III) und Cr(VI) an. Während von Cr(III)-Verbindungen keine große Gefahr ausgeht (essentiell für Menschen), ist sechswertiges Chrom (hexavalentes Chrom, Hexachrom, Cr(VI)) gesundheitsschädlich. Das starke Oxidationsmittel Cr(VI) wird als kanzerogen, mutagen und DNS-schädigend eingestuft. Eine akute Chrom(VI)-Vergiftung führt zu Nierenschäden. Eine chronische Cr(VI)-Belastung kann zu Veränderungen des Gastrointestinaltrakts führen. Über die Atmung aufgenommen, kann es Lungenkrebs verursachen. Da hexavalentes Chrom sehr gut wasserlöslich ist, resultiert eine hohe Bioverfügbarkeit und Mobilität.

Chrom wird bei der Stahlherstellung (Stahlveredler für höhere Härte und Korrosionsbeständigkeit), in der galavanischen Industrie (Oberflächenveredelung mittels Verchromen; Passivierungsschichten mittels Chromatieren), bei der Lederherstellung (Chromgerbung) und als Pigment in Farben und Lacken verwendet. Chrom kam auch als Holzimprägniermittel zum Einsatz. Kalkstein und Ton, die Ausgangsstoffe für Zement, enthalten ebenfalls Chrom in Form von Cr(III), welches während der Zementherstellung teilweise zu Cr(VI) oxidiert wird.

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