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29.03.2012

ACHEMA ACHEMA 2012 Trendbericht: Im Namen des Namens - Schutz von Produkten und Konsumenten durch eindeutige Kennzeichnung

ACHEMA


Plagiate, Fälschungen und Imitationen sind ein Problem für praktische alle Industriezweige, ob Elektronik-, Automobil-, Bekleidungs-, Musik-, Nahrungsmittel- oder Investitionsgüterindustrie. Und die Fälschungsbranche boomt: Was früher hauptsächlich auf Basaren oder unter der Ladentheke verkauft wurde, ist heute dank des Internets für jeden und überall zugänglich. Doch nicht nur der Endverbraucher am heimischen PC, auch Groß- und Einzelhändler haben mit Nachahmerprodukten zu kämpfen, die häufig von einem hoch entwickelten Netzwerk organisierter Krimineller produziert und vertrieben werden.

Branchenübergreifend sollen internationale Abkommen wie das 2011 eingeführte Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), ein plurilaterales Handelsabkommen auf völkerrechtlicher Ebene, Regelungen für die internationale Zusammenarbeit, für einen abgestimmten Vollzug der Gesetze und für die Verwertung geistigen Eigentums bereitstellen.

In einigen wenigen Branchen existieren bereits etablierte Organisationen gegen Produktfälschungen, zum Beispiel in der pharmazeutischen Industrie. Denn wenige gefälschte Artikel können solch gravierende Auswirkungen auf den Konsumenten haben wie Imitationen von pharmazeutischen Produkten. Abgesehen vom finanziellen Schaden für die Hersteller können nachgeahmte Arzneimittel die Gesundheit der Konsumenten gefährden - durch Unwirksamkeit, Über- oder Unterdosierung der Wirkstoffe oder durch gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Erinnert sei hier an einen Vorfall in Afrika vor einigen Jahren, bei dem einem Hustensaft Frostschutzmittel anstatt Glycerin beigemengt war, und der mehrere Hundert Menschen das Leben kostete.

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