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27.03.2012

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Mykotoxine in getrockneten Feigen

Margit Kettl-Grömminger, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart


Trockenfrüchte sind auf Grund ihrer Süße und ihres Aromas beim Verbraucher beliebt. Sie sind außerdem haltbar und daher stets verfügbar. Neben getrockneten Apfelringen, Aprikosen, Pflaumen und getrockneten Weinbeeren (Sultaninen, Rosinen, Korinthen) werden Trocken-feigen in großem Umfang verzehrt. Auch werden sie als Zutaten in Müslis verwendet oder weiterverarbeitet (z.B. Schnitzbrot, Müsliriegel). Doch Trockenobst und insbesondere Trocken-feigen weisen nicht nur gute Eigenschaften auf.

Der Feigenbaum ist eine uralte Kulturpflanze, die schon die Assyrer und Ägypter kannten. Bereits vor ca. 3600 Jahren wurde die Feige auf Kreta angepflanzt, vor knapp 3000 Jahren in Griechenland. Der Anbau der Handelsware Feige begann erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Mittelmeerländern, hauptsächlich in der Türkei. Reife, frische Feigen sind nur kurzzeitig haltbar und werden daher hauptsächlich durch Trocknung haltbar gemacht (einfaches Trocknen oder nach dem Trocknen Eintauchen in kochendes Salzwasser oder Dämpfen, dann Trocknung an der Luft und anschließendes Pressen in bestimmte Formen).

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