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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

07.12.2011

RWE Power AG Das RWE-Algenprojekt

RWE Power AG


Das bei der Verbrennung von Braunkohle (und anderer fossiler Brennstoffe) entstehende CO2 kann nutzbringend und dabei klimaschonend verwendet werden. Ein Beispiel dafür ist das RWE-Projekt zur CO2-Einbindung durch Mikroalgen in einer weltweit einzigartigen Pilotanlage in Niederaußem.

Mikroalgen sind ein- oder mehrzellige pflanzenartige Lebewesen, die Kohlendioxid zum Wachstum benötigen. Wie alle Pflanzen nehmen Mikroalgen CO2 über die so genannte Photosynthese auf, also mit Hilfe von Licht, wachsen dabei aber circa zehnmal schneller als Landpflanzen. Mikroalgen können an Land in offenen oder geschlossenen Produktionsanlagen auch unter Verwendung von Siedlungsabwässern oder Brackwasser produziert werden. Zur Aufstellung der Anlagen können echte Brachflächen genutzt werden, auf denen kein landwirtschaftlicher Pflanzenanbau mehr möglich ist. Eine erhöhte Wachstumsrate wird erreicht durch die gesteuerte Zufuhr von CO2 mittels CO2-Quellen, die einen höheren CO2-Gehalt als die Luft aufweisen. Daher eignen sich Rauchgase aus Kraftwerken sehr gut zur Produktion von Algen. Eine aufwändige Abtrennung von CO2 aus dem Rauchgas ist hierzu nicht notwendig, da das Rauchgas direkt genutzt werden kann.

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